Kampfrichter-Fortbildung "Lauf" am 10.11.2017

Am 10. 11.2017 fand eine Kampfrichter-Fortbildung "Lauf" in 64319 Pfungstadt statt.

Referent: Johannes Willschewski, Co-Referentin: Regina Habermehl

"KiLa-Stationsleiter" Schulung in 2017

Das Kinderleichtathletikprogramm des DLV ist zu einem festen Bestandteil im Wettkampfprogramm des HLV Kreis Darmstadt-Dieburg geworden.
Vereine, Trainer und Betreuer sowie die Elternschaft erwarten faire und gerechte Wettkämpfe.
Damit das gewährleistet werden kann, brauchen wir gut ausgebildete Stationsleiter an den Wettkampfstätten. Die lizenzierten Kampfrichter aus unserem Kreis können diese Aufgabe auf Dauer nicht alleine bewältigen.
Deshalb veranstaltete der Leichtathletikkreis Darmstadt-Dieburg am Samstag, 07.10.2017 wieder einen Lehrgang zum „KILA-Stationsleiter“.

Grundlehrgang in 2017

Der Leichtathletikkreis Darmstadt-Dieburg richtete am 04.03.und am 11.03. eine Kari-Grundausbildung aus. Die Referenten waren Günther Philippi von HLV Kreis Bergstraße und Regina Habermehl von der LG Langen.

Ausbildung 2016

16 Kampfrichter-Aspiranten nahmen am 27. und 28. Februar in Seeheim-Jugenheim am Kampfrichter-Grundlehrgang der Leichtathletik teil. Veranstalter war der Kreis des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) Darmstadt-Dieburg. Klaus Berner vom Turnverein Seeheim (TVS) und HLV-Kampfrichter, übernahm zum zweiten Mal die Organisation und sorgte für die Bewirtung. Für die zweitägige Veranstaltung stellte der TVS seinen Multifunktionsraum im TVS-Heim im Christian-Stock-Stadion zur Verfügung

Peter Jakob (Frankfurt), Lehrbeauftragter des HLV, referierte aus den aktuellen internationalen Wettkampfregeln (IWR) über das Grundwissen der Kampfrichter in der Leichtathletik. So mussten die Teilnehmer am ersten Ausbildungstag in praktischen Übungen eine Sektorenlandschaft für das Kugelstoßen erstellen und die Wettkampfregeln beim Weit- und Hochsprung sowie beim Ballweitwurf kennenlernen. Hinzu kamen jede Menge Theorie und Fallbeispiele aus früheren Wettkampfveranstaltungen, bei denen Anwendung und Auslegung der IWR analysiert wurden. Auch wurden die Teilnehmer mit dem Thema Sicherheit bei Leichtathletik-Veranstaltungen konfrontiert. Denn die vielfältigen Disziplinen verlangen von den Organisatoren, Kampfrichtern, Trainern und Übungsleitern größte Aufmerksamkeit und stets umsichtiges Handeln. Gerade beim Speer-, Diskus- und Hammerwurf kommt es immer wieder zu Unfällen, die zwar selten vorkommen, manchmal jedoch mit tödlichem Ausgang.

Am zweiten Tag standen bei relativ niedrigen Temperaturen und eisigem Wind die Regeln für die Bahnwettbewerbe auf dem Lehrprogramm. Hierzu mussten in Gruppenarbeit einen 60-Meter-Hürdenlauf, sowie ein 3.000-Meter-Hindernislauf sowie eine 6-x-50-Meter-Staffel erarbeitet werden. Jakob erklärte den Teilnehmern die Deutung der Laufbahnmarkierungen, der Startlinien und erwähnte den Regelablauf bei Staffelläufen. Wichtig waren auch die vielen unterschiedlich gekennzeichneten Wechselraummarkierungen, die nach wie vor für manche immer noch ein Buch mit sieben Siegeln sind.

Der Grundlehrgang endete mit einem kleinen Multiple-Choice-Test, der anschließend gemeinsam besprochen wurde. Damit sind die ausgebildeten Kampfrichter zum Beispiel bei Kreis- und Hessischen Meisterschaften, aber auch bei Vereinswettkämpfen einsatzberechtigt und dürfen bei Wettkämpfen des HLV das weiße Kampfrichtertrikot des Hessischen Leichtathletik-Verbandes tragen. Fotos: Klaus Berner

Fortbildung 2015

Wie jedes Jahr begann auch die Saison 2015 für viele Kampfrichter mit einer Fortbildung in Groß-Gerau.

Hannes Willscheswski ging in diesem Jahr nährer auf die Läufe ein. Zudem thematisierte er die Änderungen zur kommenden Saison und besprach Situationen die in 2014 zu Diskussionen an den Wettkampfstätten geführt haben.

Fortbildung 2013

Zahlreiche Kampfrichter aus unserem Kreis haben sich am 19. Januar 2013 von Hannes Willschneski in Groß-Gerau zu den Themengebieten Sicherheit im Stadion, Regeländerungen und Sprung fortbilden lassen, somit sind sie bestens für die Wettkampfsaison gerüstet.

Informationen zur Aus- und Fortbildung

Um als Kampfrichter auf dem Platz stehen zu können, bedarf es einer kleinen Ausbildung, die sich über 2 Tage (jeweils 8 Stunden) erstreckt. Dies ist die sogenannte Kampfrichter-Grundausbildung.

Voraussetzung für eine Kampfrichter-Ausbildungen:

 

-  16 Jahre alt

 

-  Mitglied in einem Verein

 

-  Freude an der Leichtathletik und zudem Engagement, sich über einen gesamten Tag an

   der Veranstaltung zu beteiligen

 

-  Teamfähigkeit

 

Nach der Kampfrichter-Grundausbildung bekommen die neu ausgebildeten Kampfrichter vom Kreiskampfrichterwart einen vorläufigen Ausweis, in dem mindestens 3 Einsätze in der Saison nachzuweisen sind. Nach diesen 3 Einsätzen erhält der Kampfrichter dann sein Kampfrichterbuch, der auch gleichzeitig als Kampfrichterausweis dient. Zudem werden den neuen Kampfrichtern jeweils ein Namensschild (DLV-Kampfrichter) und eine "Uniform" ausgegeben. Anhand der Kampfrichterkleidung sind alle Kampfrichter sofort zu erkennen. Es handelt sich dabei um ein weißes Polohemd und ein blaues Sweat-Shirt, die bei Einsätzen zu tragen sind. Als Hose dient eine dunkelblaue Jeans.

 

Nach der Kampfrichter-Grundausbildung und einigen Jahren Einsatztätigkeit auf dem
Platz, kann sich der Kampfrichter weiterbilden. Dafür sind verschiedene Ausbildungen vom Hessischen Leichtathletik-Verband vorgesehen. Es handelt sich hierbei um den Kampfrichter-Obmann (Obmann-Ausbildung) und dann weiterführend den Schiedsrichter (Schiedsrichter-Ausbildung). Um auch immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, werden vom HLV und von den Kreisen Kampfrichter-Fortbildungen ausgeschrieben. Diese sind innerhalb von 2 Jahren Pflicht für jeden Kampfrichter. Hier werden Themen behandelt, die immer wieder zu Unstimmigkeiten führen können. Es werden Neuerungen vom Bundesausschuß Wettkampforganisation vorgetragen, so daß immer alle Kampfrichter das Neueste hören. So bleibt man immer in Übung. Es gibt zudem noch viele Gebiete, auf denen man sich spezialisieren kann, so z. B. als Starter, Kampfrichter in der elektronischen Zeitnahme oder im Wettkampfbüro, Geräteprüfer u.v.m. Diese vorgenannten Bereiche sind Zusatzausbildungen, die man erwerben kann.

 

Sollte man dann noch etwas weiter über den Tellerrand des Kreises bzw. des Landes hinausschauen wollen, so besteht die Möglichkeit über den HLV bzw. den DLV
ein Ausbildung zum NTO (National Technischer Offizieller) zu machen. Dies ist das höchste Kampfrichteramt in Deutschland. Hierzu wird man vom Landeskampfrichterwart vorgeschlagen und muß einen Lehrgang des DLV besuchen. Nach dem Lehrgang kommt es zu einer Prüfung, die bestanden werden muß. Sollte man diese bestehen, wird man vom DLV zum NTO für 3
Jahre berufen. Nach dem NTO gibt es nur noch die ATO´s (Areal Technical Official, Europa) und die ITO´s (International Technical Official, Welt), zu denen man durch die EAA bzw. die IAAF berufen wird.

 

Bei Interesse am Kampfrichterwesen melden Sie sich bitte bei der Kampfrichterwartin des
Leichtathletik-Kreises Darmstadt-Dieburg Monika Resch, E-Mail kampfrichterwartin@hlv-kreis-dadi.de

oder beim Hessischen Leichtathletik-Verband unter www.hlv.de . Hier finden Sie unter der Rubrik Kampfrichter alles Wissenswerte über das Kampfrichterwesen.